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Grundlagen der Haartransplantation bei Männern

Haartransplantationen werden hauptsächlich bei Männern und nicht bei Frauen durchgeführt, wobei aber auch der Anteil an Frauen ansteigend ist (hier jedoch eher betreffend Geheimratsecken und hoher Stirn). Haartransplantationen sind die beliebteste Methode, um Männerhaare wiederherzustellen.

Bevor Sie sich mit den unterschiedlichen Verfahren für Haartransplantation für Männer und die Kosten und Preise vertraut machen (dazu lesen Sie bitte die ausführlichen Haartransplantation Kosten u. Preis Informationen) sollten Sie die Grundlagen des Prinzips von Haartransplantation kennen, welches von Dermatologen erfunden wurde. Das Verfahren, bei dem gesundes Haar von der Spenderstelle entnommen und an der Empfängerstelle an einem beliebigen Teil der Kopfhaut (aber in der Regel einem kahlen Bereich) ersetzt wird, wird als Haartransplantation bezeichnet.

Das Spendergebiet wird in der Wissenschaft von Haartransplantation auch als „Donorgebiet/Donorarea“ bezeichnet. Die Spenderregion ist dabei hauptsächlich die Seite oder der Hinterkopf. Dies liegt daran, dass wissenschaftlich festgestellt wurde, dass diese Regionen beim Mann nicht von androgenetischer Alopezie betroffen sind. Die Haare, welche aus dem Spenderbereich entnommen werden, werden in sehr kleine Löcher oder Schlitze implantiert, welche vorher durch Nadeln oder Klingen auf den kahlen Stellen gestochen werden.

Der Vorgang der Haarextraktion unter dem Mikroskop wird als Transplantation bezeichnet und das so sezierte Haar wird als Transplantat bezeichnet. Jedes Transplantat enthält ein oder mehrere Haare (sogenannte Follikuläre Einheiten), die aus der Spenderregion extrahiert werden. Die Transplantate werden auf den Kopf implantiert, der kahl wird oder bereits kahl ist.

 

Das Ausmaß des Haarausfalls entscheidet über den geeigneten Zeitpunkt der Haartransplantation bei Männern. Im Allgemeinen dauert eine Haartransplantation einige Stunden. Es hängt auch von Faktoren wie der Grösse des Haarausfalls/Grösse der zu bepflanzenden Fläche, der Menge der Spenderhaare die benötigt wird und anderen medizinischen Erwägungen ab. Frauen benötigen nur wenige Sitzungen, während Männer  im Vergleich zu Frauen oft deutlich mehr Sitzungen benötigen, wie beispielsweise bei Vollglatzen. In der Regel dauert eine Sitzung etwa fünf bis zehn Stunden, aber Männer mit grossen Flächen müssen ggf. mehrmals behandelt werden!

Die verschiedenen Haartransplantation-Techniken sind die Streifenentnahme (FUT) und die Extraktion einzelner Follikeleinheiten (FUE), sowie die etwas ältere Mikro- und Minitransplantations-Techniken. Die Streifenentnahme (FUT) ist die traditionellste Methode von Haartransplantation. Bei dieser Methode wird ein Hautstreifen  aus der Spenderregion extrahiert, welcher reich an Haarfollikeln ist. Dieser Hautstreifen wird dann in Grafts/Folliculare Einheiten zergliedert (in der Regel unter Hilfe von Mikroskopen) und diese werden anschliessend in die  kahlen Bereich des Patienten eingepflanzt.

Der Prozess der Streifenentnahme ist etwas kompliziert. Die Schrittweise Extraktion der follikulären Einheit (Follicular Unit Extraction) ist die am häufigsten angewandte Technik der Haartransplantation heutzutage. Dies geschieht vorab durch die Verabreichung einer Lokalanästhesie an den Patienten. Bei diesem Verfahren werden die Follikel aus der Spenderregion  einzeln entnommen (mittels kleinen Stanzen, meist unter 1 mm im Durchmesser) und in die Empfängerregion eingesetzt.

Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass jederzeit viele Follikeleinheiten extrahiert und implantiert werden können, ohne eben gleich einen kompletten Hautstreifen zu entfernen. Die Mini- oder Mikrotransplantation ähnelt auch der Extraktion der follikulären Einheit, wobei die Extraktion und Verpflanzung von Follikulären Einheiten wie eine Haartransplantation in Zürich etwas „raffinierter“ ist. Die Haartransplantation bei Männern sollte sorgfältig durchgeführt werden, um Nebenwirkungen wie Narbenbildung, Infektionen, Schwellungen, Pigmentveränderungen der Haut und Betäubung der Kopfhaut zu reduzieren.

 

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